Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

United States Agency for International Development
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die United States Agency for International Development (USAID, deutsch ‚Behörde der Vereinigten Staaten fĂŒr internationale Entwicklung‘) war eine Behörde der Vereinigten Staaten fĂŒr Entwicklungszusammenarbeit. Die unabhĂ€ngige Behörde mit Sitz in Washington, D.C. (Ronald Reagan Building) koordinierte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit die gesamten AktivitĂ€ten der Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Das Akronym der Behörde, das zum Beispiel auch auf ihren Flugzeugen zu sehen ist, setzte sich zusammen aus US fĂŒr United States und englisch AID ‚Hilfe‘.

USAID beteiligte sich an der Außenpolitik der Vereinigten Staaten in den Bereichen:

‱ Gesundheitspolitik, insbesondere Familienplanungcite-ref-1[1] und reproduktive Gesundheit,cite-ref-2[2] da die USAID als wesentliche Organisation zu einem population establishment (‚Bevölkerungseinrichtung‘) gezĂ€hlt werden kanncite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
‱ Demokratie und StĂ€rkung der Zivilgesellschaft
‱ Privatisierung des öffentlichen Sektorscite-ref-5[5] und auf globale Marktöffnung zielende Reformencite-ref-2008petrick-6-0[6]cite-ref-2011hickel-7-0[7]
‱ Katastrophenhilfecite-ref-8[8]
‱ Verbrechens- und DrogenbekĂ€mpfung (combatting the drug trade) und Schaffung „sicherer Zonen“ – vor allem in Lateinamerika.cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]

USAID arbeitete in vier Regionen der Welt:

‱ Subsahara-Afrika (Schwerpunkt ist hier Kenia)
‱ Asien und Naher Osten (z. B. Ägyptencite-ref-2011hickel-7-1[7], palĂ€stinensische Gebiete, Irak, Afghanistan, Pakistancite-ref-11[11])
‱ Lateinamerika (Schwerpunkte El Salvador u. a.) und Karibik
‱ TransformationslĂ€nder Europas und Eurasiens (vor allem in der Ukraine, in Moldawiencite-ref-2008petrick-6-1[6], Bulgarien, RumĂ€nien, Makedonien, Albanien, Litauen, Georgien, Armenien, Kirgisistan und den anderen Staaten des Silk Road Corridor)cite-ref-12[12].

Auf dem Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 nahmen die Teilnehmerstaaten ein Programm in die Agenda 21 auf, das ein Hilfsmittelziel von 0,7 % des Bruttosozialproduktes fĂŒr reiche Nationen einschloss. Das Niveau der US-Auslandshilfe unterschreitet dieses Ziel, sie wendet z. Zt. ungefĂ€hr 0,1 % des Bruttosozialprodukts fĂŒr die Entwicklungszusammenarbeit auf. Absolut gesehen wurden die Vereinigten Staaten der weltweit grĂ¶ĂŸte Geber an ökonomischen Hilfsmitteln.

2025 beschloss PrĂ€sident Trump eine drastische KĂŒrzung der Ausgaben und des Personalumfangs von USAID; Ende MĂ€rz wurde die komplette Auflösung der USAID angekĂŒndigt.cite-ref-13[13] Am 1. Juli 2025 wurde die Behörde geschlossen.cite-ref-14[14]

Contents

‱ Geschichte
‱ Budget
‱ Russland
‱ Ukraine
‱ Georgien
‱ Thailand
‱ Zentralasien
‱ Kritik
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geschichte

Der Ursprung der Organisation geht auf den Marshallplan fĂŒr Europa nach dem Zweiten Weltkrieg und PrĂ€sident Trumans Point-IV-Programm zurĂŒck. Im September 1961 unterzeichnete PrĂ€sident John F. Kennedy den Foreign Assistance Act,cite-ref-15[15] gefolgt von einem emotionalen Appell vor der UN fĂŒr eine United Nations Decade of Development;cite-ref-16[16] durch seine Verordnung vom November 1961 wurde USAID eine autarke – wenn auch politiknahe – Organisation.cite-ref-17[17] Anders als die meisten europĂ€ischen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit untersteht sie aber den Weisungen des Außenministeriums der Vereinigten Staaten.cite-ref-18[18]

Dem USAID wurde auch das Office of Public Safety (OPS) eingegliedert, eine bereits 1957 unter US-PrĂ€sident Dwight D. Eisenhower gegrĂŒndete Organisation zur Ausbildung von PolizeikrĂ€ften aus EntwicklungslĂ€ndern, vor allem in Mittelamerika, SĂŒdamerika und Asien. TatsĂ€chlich wurde das Office of Public Safety von der CIA betrieben und beschuldigt, in repressive Polizeiaktionen gegen Oppositionelle in mittel- und sĂŒdamerikanischen LĂ€ndern verwickelt zu sein. Das OPS wurde 1974 vom US-Kongress aufgelöst.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20] Ein Geiselopfer wurde 1970 in Uruguay der US-Polizist Daniel A. Mitrione.

Seit 1965 finanzierte USAID Bevölkerungsprogrammecite-ref-21[21] (Familienplanung bzw. reproduktive Gesundheit). Die US-amerikanische Außenpolitik wandte sich damit 1965/66 der Geburtenkontrolle (Birth Control) zu.cite-ref-22[22]

Das USAID war stark im Vietnam-Krieg involviert. Offiziell war USAID der grĂ¶ĂŸte Kunde von Air America und anderer von der CIA kontrollierter Fluggesellschaften.cite-ref-23[23] USAID betĂ€tigte sich in Laos und unterstĂŒtzte die Hmong-Einheiten in ihrem Kampf gegen die Pathet Lao. Der USAID-Mitarbeiter Pop Buell war einer der wichtigsten Akteure im geheimen Krieg der CIA gegen den Kommunismus in Laos. USAID organisierte die Versorgung der CIA-Hilfstruppen und betrieb KrankenhĂ€user in der Konfliktregion. Ohne diese Hilfe hĂ€tten die Hmong-KĂ€mpfer ihre Positionen nicht halten können. USAID unterstĂŒtzte die Truppen des Generals Vang Pao.cite-ref-24[24] Die von USAID gecharterten Hubschrauber und Flugzeuge beförderten nicht nur Hilfsmaterial und Lebensmittel, sondern auch Waffen und Munition an die KĂ€mpfer.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Ebenso ĂŒbernahmen sie ErkundungsflĂŒge und dienten als Forward Air Controller fĂŒr BombenabwĂŒrfe fĂŒr die US-Luftwaffe. Auch die Verlegung von Truppen ĂŒbernahmen diese privaten Fluggesellschaften mit ihren Hubschraubern und Flugzeugen.cite-ref-27[27] Das Hauptquartier der USAID befand sich in Sam Thong, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Vientiane.

Indirekt war USAID am Drogenschmuggel beteiligt, da sich die Milizen oft durch die Opium- und Heroinproduktion finanzierten. In der Hmong-Kultur spielte Opium eine große Rolle, es war eines der wenigen in den Bergen abbaubaren Landwirtschaftsprodukte. Die einzige Möglichkeit zum Transport waren Hubschrauber und STOL Flugzeuge. Von USAID kontrollierte Hubschrauber und Flugzeuge brachten das Heroin von den Dörfern in den Bergen zum MilitĂ€rflugplatz Long Tieng und außer Landes.cite-ref-28[28] Nach dem Krieg unterstĂŒtzte die USAID die FlĂŒchtlinge weiter.

Seit 2005 betÀtigte sich USAID gegen drohende Pandemien (siehe Emerging Pandemic Threats Programme [EPT]).

Einstellung unter PrÀsident Trump 2025

PrĂ€sident Trump unterzeichnete am 20. Januar 2025, dem ersten Tag seiner zweiten Amtszeit, zahlreiche Executive Orders. In einer davon ordnete er die Aussetzung sĂ€mtlicher Entwicklungshilfemaßnahmen fĂŒr 90 Tage an. In dieser Zeit mĂŒsse geprĂŒft werden, ob die Programme effizient seien und mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten im Einklang stĂŒnden.cite-ref-29[29] Am 3. Februar 2025 wurde Außenminister Marco Rubio zum amtierenden Administrator von USAID ernannt. Als solcher erklĂ€rte er die Absicht der Regierung Trump II, eine signifikante Anzahl an Stellen zu streichen und die Behörde vollstĂ€ndig in das Außenministerium einzugliedern.cite-ref-30[30]cite-ref-1-31-0[31] Danach solle USAID von 10.000 vorhandenen Stellen auf ca. 300 Stellen reduziert werden.cite-ref-32[32] Zwei US-Arbeitnehmervertretungen verklagten die Trump-Regierung in der Auffassung, dass der Personalabbau und die KĂŒndigung internationaler HilfsvertrĂ€ge verfassungswidrig seien und gegen den Grundsatz der Gewaltenteilung verstießen. Nur der US-Kongress sei befugt, USAID aufzulösen.cite-ref-1-31-1[31]cite-ref-33[33]

Am 10. MĂ€rz 2025 gab Außenminister Rubio via X bekannt, dass 83 % der USAID-VertrĂ€ge gekĂŒndigt werden. Den Rest werde fortan das US-Außenministerium verwalten.cite-ref-34[34] Eine weitere Folge davon ist die Streichung von ForschungsauftrĂ€gen bei US-Hochschulen: Die Johns-Hopkins-UniversitĂ€t musste wegen der reduzierten Bundeszuwendungen mehr als 2000 Mitarbeiter (etwa in der medizinischen Forschung) entlassen.cite-ref-35[35] Am 18. MĂ€rz 2025 erklĂ€rte ein Bundesrichter aus Maryland die Maßnahme fĂŒr „wahrscheinlich in mehrfacher Hinsicht“ verfassungswidrig und untersagte in einer einstweiligen VerfĂŒgung eine Fortsetzung.cite-ref-36[36] USAID stellte am 1. Juli 2025 seine Arbeit ein. Dies wurde kritisiert.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] Eine Prognose geht bis 2030 von 14 Millionen verfrĂŒhten TodesfĂ€llen weltweit durch Einstellung des Programms aus.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40]

Das Einfrieren der Zahlungen der Entwicklungshilfebehörde USAID durch die US-Regierung unter Donald Trump 2025 nĂŒtze nach einer internen Analyse des deutschen Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) insbesondere der Volksrepublik China und Russland. China könnte teilweise „nicht nur in das politische, sondern auch das finanzielle Vakuum vordringen, welches die USA in der internationalen Zusammenarbeit hinterlĂ€sst“, warnte das BMZ.cite-ref-spiegel090325-41-0[41]

Budget

Barack Obama, US-PrĂ€sident von Januar 2009 bis Januar 2017, beantragte fĂŒr 2014 ein USAID-Budget von 20,4 Milliarden US-Dollar.cite-ref-42[42] was aber nur einen Teil der vom US-Außenministerium gesteuerten Auslandshilfe darstellte, die im Budgetentwurf fĂŒr 2012 mit 47 Milliarden US-Dollar veranschlagt war. Ein großer Teil des Auslandshilfe-Budgets des US-Außenministeriums wurde damals fĂŒr die Mitarbeiter und fĂŒr große ReprĂ€sentanzen von USAID ausgegeben, die diplomatischen Status genossen.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
Im Jahr 2016, dem letzten Jahr der zweiten Obama-Regierung, hatte USAID ein Budget von 27,2 Milliarden US-Dollar.cite-ref-45[45]

Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump erstmals US-PrĂ€sident. Trump warf USAID wĂ€hrend des Wahlkampfes vor der US-PrĂ€sidentschaftswahl 2020 IneffektivitĂ€t vor und drohte, das Budget fĂŒr das Jahr 2020 um 2 bis 7 Mrd. US-Dollar zu kĂŒrzen, weil die Grenzsicherung an der Grenze zwischen den USA und Mexiko Vorrang habe. 2 Mrd. US-Dollar wurden vorab gesperrt.cite-ref-46[46]

USAID hatte im Jahr 2024 (dem letzten Jahr der PrĂ€sidentschaft von Joe Biden) ein Budget von 42,8 Milliarden US-Dollar (rund 41,9 Milliarden Euro). HauptempfĂ€nger der gewĂ€hrten Hilfen waren 2023 die Ukraine, Äthiopien und Jordanien.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48] Jordanien nahm seit dem Beginn des Syrischen BĂŒrgerkriegs im MĂ€rz 2011 besonders viele syrische FlĂŒchtlinge auf.

Rolle der USAID in der Außenpolitik

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Die LĂ€nderauswahl der USAID-Förderung folgt offiziell klar definierten makroökonomischen Kriterien, fĂŒhrt jedoch aus Sicht der deutschen Außenpolitik zu widersprĂŒchlichen Ergebnissen. Dazu analysierte der Politikwissenschaftler Paul Kevenhörster im Jahr 2000 (Januar 1993 bis Januar 2001 amtierten US-PrĂ€sident Bill Clinton und sein Kabinett), dass „trotz der formalen Strenge und methodischen Stringenz der Selektionskriterien ein erheblicher politischer Gestaltungsspielraum“ bestehe: Die Einbeziehung der Gruppe der LĂ€nder mit niedrigem mittleren Einkommen ermögliche „die BerĂŒcksichtigung strategisch wichtiger PartnerlĂ€nder wie Ägypten, Jordanien und SĂŒdafrika“. Die Projekte wĂŒrden „in der Praxis nicht nur genuin entwicklungspolitischen MaßstĂ€ben folgen [
] sondern auch den außenpolitisch-strategischen Interessen der Vereinigten Staaten.“ Der Selektionsprozess sei in „bemerkenswertem Umfang“ politisiert.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]

Obwohl der US-Kongress forderte, dass USAID außer in LĂ€ndern mit hohen Sicherheitsrisiken nicht in US-Botschaften residieren sollte, um den Anschein einer zu starken Verquickung mit der Außenpolitik zu vermeiden, nutzt USAID die BotschaftsgebĂ€ude in vielen FĂ€llen (z. B. die Botschaft der Vereinigten Staaten in Kiew in der Ukraine). USAID-Mitarbeiter mit US-StaatsbĂŒrgerschaft gelten als Foreign Service Officers.cite-ref-51[51]

Gebundene Hilfe

Der Buy American Act schreibt vor, dass die US-amerikanische Auslandshilfe vorzugsweise zum Kauf von Waren und Dienstleistungen fĂŒhren soll, die in den USA her- bzw. bereitgestellt wurden (sog. tied aid – was meist ungenau mit ‚Lieferbindung‘ ĂŒbersetzt wird). US-Transportfirmen sollen die Hilfe ausliefern, auch technische Hilfe habe durch US-Experten zu erfolgen. Diese Politik wird von der US-amerikanischen Entwicklungsagentur USAID im Unterschied zu europĂ€ischen Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit, die seit den 1990er-Jahren weitgehend darauf verzichtet haben, strikt befolgt. Die USA veröffentlichen auch – anders als viele andere Nationen – keine Informationen ĂŒber den Grad ihrer Lieferbindung.cite-ref-52[52] Der Anteil wird jedoch auf 70 % geschĂ€tzt. Die Lieferbindung betrifft z. T. auch einfachste GegenstĂ€nde des tĂ€glichen Bedarfs.cite-ref-53[53] Aber auch evangelikale, in der Mission tĂ€tige US-Organisationen wie zum Beispiel World Vision erhalten finanzielle Mittel.cite-ref-54[54]

Spezielle Programme

Mitgliedschaft in der International Diaspora Engagement Alliance

USAID ist Mitglied der International Diaspora Engagement Alliance (IdEA) und fördert zahlreiche Organisationen von Migranten (Expats), die in den USA in der Diaspora leben, z. B. Organisationen ukrainischer, albanischer und kosovarischer Migranten,cite-ref-55[55] deren in den USA qualifizierte Mitglieder eine wichtige Rolle beim Austausch der Eliten in den EmpfĂ€ngerlĂ€ndern von USAID-Hilfe spielen (Politik des giving back – nĂ€mlich aus der Diaspora in das Heimatland).

Famine Early Warning Systems Network

Das Famine Early Warning Systems Network (FEWS NET) ist ein von USAID finanziertes FrĂŒhwarnsystem fĂŒr Hungersnöte. Im Netzwerk arbeiten internationale, regionale und nationale Partner zusammen. FEWS NET-Mitarbeiter sind in Afrika, Zentralamerika, Haiti, Afghanistan und den Vereinigten Staaten stationiert, um die Daten auszuwerten. FEWS NET bietet politischen EntscheidungstrĂ€gern Dienstleistungen an, wie monatliche Informationen zu ErnĂ€hrungssicherheit in 25 LĂ€ndern, Prognosen und Notfallmeldungen. Auch erarbeitet FEWS NET Studien, um Programme und Maßnahmen zu unterstĂŒtzen. FEWS NET bietet auch Hilfe zur Selbsthilfe fĂŒr andere FrĂŒhwarnsysteme und Netzwerke.cite-ref-fewsnet-56-0[56]

Emerging Pandemic Threats Programme (EPT)

2005 begrĂŒndete die USAID das Programm EPT–1, 2009 das Programm EPT–2cite-ref-57[57] bzw. PREDICTcite-ref-58[58] (1+2) (2009–2019), danach folgten die Programme (ab 2016)cite-ref-59[59] Global Virome Project (GVP)cite-ref-60[60]cite-ref-61[61] und ab 2020 STOP Spillovercite-ref-62[62], ab 2021 DEEP VZNcite-ref-63[63].

Partnerorganisationen der Emerging-Pandemic-Threats-Programme sind U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Food and Agricultural Organisation (FAO), World Health Organization (WHO).cite-ref-64[64]

Das Projekt PREDICT sowie das Nachfolgeprogramm Global Virome Project wurde von Jonna Mazet, UniversitÀt Californien (UC Davis) begleitet,cite-ref-65[65] geleitet wird das Projekt von Dennis Carroll.cite-ref-66[66] Carroll und Daszak (EcoHealth Alliance)cite-ref-67[67] gelten als VÀter des Projekts.cite-ref-68[68]cite-ref-69[69]cite-ref-70[70]

Dass eine Coronaviren-Übertragung durch chinesische FledermĂ€use auf den Menschen eine pandemische Bedrohung darstelle, wurde bereits 2013 von Peter Daszak postuliert und eine entsprechende Forschung im Rahmen der Emerging Pandemic Threats PREDICT Initiative von der USAID kofinanziert.cite-ref-71[71] Eine weitere einschlĂ€gige Forschungsarbeit von 2015 A SARS-like cluster of circulating bat coronaviruses shows potential for human emergence wurde im Rahmen des EPT-PREDICT-Programmes von der USAID/EcoHealth Alliance finanziert.cite-ref-72[72]

Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde das Programm Deep VZN Ende 2023 eingestellt.cite-ref-73[73]

Der Budgetrahmen fĂŒr das Global Virome Project wurde mit 3,7 Milliarden Dollar (ab 2018 fĂŒr 10 Jahre) beziffert.cite-ref-74[74]cite-ref-75[75]

One Health (Global Health Agenda)

Die Implementierung des One-Health-Ansatzes innerhalb der unterschiedlichsten Staaten mit dem Ziel der StÀrkung und der Durchsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR 2005) wird von der USAID Emerging Threats Division mitfinanziert.cite-ref-76[76]

AktivitÀten in einzelnen Regionen

Russland

USAID unterstĂŒtzte in Russland Nichtregierungsorganisationen (NGO) finanziell bei ihrer Arbeit. Im September 2012 teilte das russische Außenministerium die Ausweisung der Mitarbeiter von USAID mit, weil sich die Behörde in den politischen Prozess im Land eingemischt habe. Die Organisation habe Gelder an verschiedene Organisationen gegeben, um unter anderem die Wahlen zu beeinflussen. USAID arbeitete seit zwanzig Jahren in Russland.

USAID unterstĂŒtzte die einzige unabhĂ€ngige Wahlbeobachtergruppe in Russland Golos. Golos hatte bei den Parlamentswahlen im Dezember 2011 von zahlreichen BetrugsfĂ€llen berichtet. Mehr als ein Drittel der Mittel von USAID floss in Gesundheits- und Umweltprogramme.cite-ref-welt-109355453-77-0[77]

Ukraine

USAID unterstĂŒtzte die Ukraine seit 1992 mit einem Betrag von ca. 1,8 (lt. eigenen Angaben) bis zu etwa 3 Milliarden US-Dollar (etwa zwei Drittel der US-Gesamthilfe, die sich nach Victoria Nuland bis 2013 auf ĂŒber 5 Milliarden Dollar belief).cite-ref-78[78] Eine SchlĂŒsselrolle spielte dabei seit 2001 der Western NIS Enterprise Fund (WNISEF), der von USAID finanziert wurde, um die private Wirtschaft in der Ukraine zu fördern. Die inzwischen z. T. verloren gegangenen Einlagen von USAID und anderen US-Institutionen in diesen Fonds wurden gegen Entgelt von einer privaten Gesellschaft (Horizon Capital) verwaltet, die 2006 von der Investmentbankerin Natalija Jaresko, einer seit 1992 fĂŒr das US-Außenministerium in der Ukraine tĂ€tigen Expat, gegrĂŒndet und geleitet wurde. Diese wurde am 2. Dezember 2014 zur Finanzministerin der Ukraine ernannt und erhielt am gleichen Tag die ukrainische StaatsbĂŒrgerschaft.cite-ref-79[79]

Die Washington Post beschrieb 2004 die Arbeit fĂŒr die DurchfĂŒhrung freier und fairer Wahlen mit Wahlbeobachtung durch USAID und Eurasia Foundation.cite-ref-80[80] Die Organisation förderte Ableger der Pora!-Partei sowie die Jugendorganisationen der nationalistischen Parteien und förderten die Beobachtung der Wahlen in der Ukraine und unabhĂ€ngigen Journalismus. Die EmpfĂ€nger der Zuwendungen wurden jedoch verschleiert bzw. erst mit großer zeitlicher Verzögerung offengelegt.cite-ref-81[81] Dazu gehörte auch die Stiftung Open Ukraine von Arsenij Jazenjuk. Russland investierte rund 130 Millionen Dollar pro Jahr schwerpunktmĂ€ĂŸig in der Ukraine, Georgien und Moldawien.cite-ref-menzer-82-0[82]

Im Rahmen des bis 2016 laufenden FAIR-Programms sollte die ProfessionalitĂ€t der ukrainischen Justiz gestĂ€rkt werden; dabei unterstĂŒtzte USAID auch die Vorbereitung von GesetzesentwĂŒrfen und Regulierungen durch die private Chemonics International, Inc.cite-ref-83[83]

2022 beteiligte sich USAID im Rahmen des Programms WettbewerbsfĂ€hige Wirtschaft der Ukraine zusammen mit ukrainischen WirtschaftsverbĂ€nden an der Ausarbeitung des Gesetzes 5371, das eine Deregulierung des ukrainischen Arbeitsmarktes und andere neoliberale Reformen einschließlich eines Streikverbots fĂŒr etwa 70 Prozent der Betriebe vorsieht.cite-ref-84[84]

Das Einfrieren der Zahlungen der Entwicklungshilfebehörde USAID durch die US-Regierung unter Donald Trump 2025 hat nach einer internen Analyse des deutschen Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) bei einem dauerhaften RĂŒckzug der USA aus der Entwicklungshilfe fĂŒr die Ukraine durch den russischen Angriffskrieg seit 2022 besonders harte Folgen. Im Jahr 2023 habe die Ukraine 16,6 Milliarden Dollar von USAID bekommen, mehr als jedes andere Land. Die dauerhafte Beendigung dieser Zahlungen hĂ€tte in der Ukraine massive Auswirkungen auf die Stromversorgung, WĂ€rmeversorgung, die UnterstĂŒtzung von Schulen, KrankenhĂ€usern und auf die Versorgung von GeflĂŒchteten im Land.cite-ref-spiegel090325-41-1[41]

Georgien

Georgien sollte seit 2001 von USAID zu einem Modellland fĂŒr die Region ausgebaut werden. Dazu dienten Interventionen in Justiz, Verwaltung und Politik sowie die UnterstĂŒtzung der Zivilgesellschaft und privater Medien. Mit 14 Millionen Dollar wurde die DurchfĂŒhrung der Wahlen 2012 unterstĂŒtzt, die mit einer Rekordbeteiligung verliefen. USAID stellte dabei ein „competitive electoral environment“ sicher. 2019–2024 wurde ein Projekt u. a. zur Verhinderung von Produktpiraterie und zum Schutz geistigen Eigentums der USA finanziert.cite-ref-85[85]

Thailand

USAID griff in den Konflikt in Myanmar ein, indem sie FlĂŒchtlingslager der Karen in Thailand förderte, besonders in der Provinz Tak, Bezirk Mae Sot, und in der Provinz Mae Hong Son, z. B. das FlĂŒchtlingslager Mae La.cite-ref-86[86]cite-ref-87[87] USAID unterstĂŒtzte besonders die Hilfsorganisation The Boder Consortium, ein Zusammenschluss christlicher Gemeinden in Bangkok, welche den Lagerbetrieb finanzierte, und das International Rescue Committee, das KrankenhĂ€user und Kliniken in den Lagern betrieb. Diese Lager dienten als RĂŒckzugsgebiete z. B. der Karen National Liberation Army oder der Shan State Army-South. Laut Betreiber der Karen FlĂŒchtlingslager The Border Consortium in Thailand ĂŒbernahm die amerikanische Regierung 2023 60 % der Kosten der Lager.cite-ref-88[88] Deren Bildung wurde von der Karen National Union organisiert und von der USAID unterstĂŒtzt.cite-ref-89[89]

Die Hilfe der USAID stand 2025 in der Kritik. Eigentlich sollte den Lagerbewohnern eine Übersiedlung in die USA ermöglicht werden, fĂŒr bis zu 10.000 Bewohner sollte pro Jahr die Ausreise organisiert und finanziert werden. Kritiker behaupten, nur durch die Hilfe der USAID erhielten sich die Lager. GĂ€be es sie nicht, hĂ€tten sich die Bewohner, die teilweise seit 40 Jahren in den Lagern leben, Alternativen suchen mĂŒssen – entweder nach Myanmar zurĂŒckzukehren oder aber in Thailand eine BeschĂ€ftigung zu suchen.cite-ref-90[90] Nach SchĂ€tzungen leben und arbeiten Millionen FlĂŒchtlinge aus Myanmar außerhalb von Lagern in Thailand, teilweise legal – aber auch illegal.cite-ref-91[91]

Zentralasien

In mehreren LĂ€ndern Zentralasiens baut USAID eine Internet-Infrastruktur („Freenet“)cite-ref-92[92] auf, die auch der Auftragsvergabe von AuftrĂ€gen von US-Firmen an lokale Unternehmen dient. Zugleich sollen damit staatliche TV-Monopole aufgebrochen werden.cite-ref-93[93]

Lateinamerika

Den Schwerpunkt der AktivitĂ€ten von USAID bildete von Anfang an Lateinamerika. Seit langer Zeit werfen Beobachter USAID jedoch vor, sich hĂ€ufig fĂŒr Zwecke der US-Außenpolitik und insbesondere der Geheimdienste missbrauchen zu lassen.cite-ref-94[94] Weiterhin wird festgestellt, dass USAID in Lateinamerika kaum mit den dort vorhandenen komplexen multilateralen Strukturen wie der OAS kooperiert. Explizit verweigert USAID die Kooperation mit der CELAC. Stattdessen verlĂ€sst sie sich auf ein Netz eigener Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen als lokale Projektpartner, die ihren Hauptsitz jedoch in den USA haben.cite-ref-95[95] Die 2003 gegrĂŒndete,cite-ref-96[96] von USAID und Konrad-Adenauer-Stiftung finanzierte FundaciĂłn CADAL (Centro para la Apertura y el Desarrollo de AmĂ©rica Latina) versteht sich als Gegengewicht zur CELAC.

Im Juni 2012 unterzeichneten die Außenminister Boliviens, Kubas, Ecuadors, der Dominikanischen Republik, Nicaraguas und Venezuelas eine Resolution ĂŒber die Ausweisung von Mitarbeitern der USAID aus den ALBA-Staaten, weil USAID die politische Opposition fördere, mit den US-Geheimdiensten zusammenarbeite und sich ihrer Meinung an der Destabilisierung gewĂ€hlter Regierungen beteilige.cite-ref-97[97] Dieses Bild bestĂ€tigte sich im April 2014, als bekannt wurde, dass USAID auf Kuba systematisch versucht hatte, mittels eines eigens eingerichteten Microbloggingdienstes die politische Lage zu destabilisieren, um einen „kubanischen FrĂŒhling“ zu initiieren.cite-ref-98[98] Der damalige Leiter von USAID, Rajiv Shah, stand seit Bekanntwerden der AffĂ€re in der Kritik. Da Kuba und die USA die gerade begonnene AnnĂ€herung nicht gefĂ€hrden wollten, rĂ€umte Shah im Februar 2015 in aller Stille seinen Posten.cite-ref-99[99]

Boliviens PrĂ€sident Evo Morales verwies USAID am 2. Mai 2013 seines Landes und bezog sich dabei auf eine Aussage von US-Außenminister John Kerry, der SĂŒdamerika als den „Hinterhof“ der USA bezeichnet hatte. Er warf der Organisation weiterhin vor, lokale Gruppierungen zu manipulieren, um Bolivien zu destabilisieren.cite-ref-100[100]

Ein Schwerpunkt der AktivitĂ€ten in El Salvador (und auch in Honduras und Guatemala) war der Kampf gegen jugendliche Drogenbanden durch einen Mix aus Repression und PrĂ€vention in Form von Erziehung und Ausbildung.cite-ref-101[101] Die Banden rekrutieren sich z. T. aus zwangsweise repatriierten illegalen salvadorianischen, aber auch honduranischen, guatemaltekischen usw. Einwanderern in die USA und anderen RĂŒckwanderergruppen.cite-ref-102[102] Auch in dem US-Regierungsprogramm Partnership for Growth fĂŒr El Salvador, das eine Reihe von „security activities“ zur DrogenkriminalitĂ€ts- und BandenbekĂ€mpfung beinhaltete, wirkte USAID mit.cite-ref-103[103]cite-ref-104[104]

Kritik

USAID stand wiederholt in der Kritik, nicht nur Entwicklungshilfe, sondern auch Spionage und politische Einflussnahme zu betreiben. USAID ist nach den Worten ihres frĂŒheren SekretĂ€rs Andrew S. Natsios (2001–2006) das „am hĂ€ufigsten eingesetzte Instrument, wenn die Mittel der Diplomatie nicht mehr ausreichen und die Anwendung militĂ€rischer Gewalt zu riskant erscheint.“cite-ref-105[105]

Versuchte Destabilisierung der Regierung Kubas

So soll die USAID versucht haben, mit Hilfe des Textnachrichten-Projekts ZunZuneo Kubaner zum Widerstand gegen ihre kommunistische Regierung zu ermutigen. Um die Herkunft des Projektes zu verschleiern, sollen Tarnfirmen in Spanien und auf den Cayman-Inseln betrieben worden sein. Dabei wurden Textnachrichten von Kubanern erfasst, gespeichert und ausgewertet.cite-ref-106[106] USAID ließ laut einem Medienbericht einen twitterĂ€hnlichen Kurznachrichtendienst fĂŒr Kuba entwickeln, der Zehntausende Nutzer gewann. Ziel: das Castro-Regime zu destabilisieren.cite-ref-107[107]

Einflussnahme auf Wahlen in Russland

Matt Taibbi verbreitete die Darstellung, dass USAID die Wahl Anatoli Tschubais unterstĂŒtzt habe.cite-ref-108[108]

Verbreitung von genmodifizierten Pflanzen und Saatgutpatenten

Die Rolle von USAID bei der ErnÀhrungssicherung wird vielfach kritisiert, da sie einseitig die Interessen amerikanischer Agrarkonzerne durchsetze.cite-ref-109[109]

‱ In SĂŒdafrika wurde die von USAID geplante Verbreitung einer gentechnisch verĂ€nderten Kartoffelsorte verhindert.cite-ref-110[110]
‱ Im Irak wurde USAID 2003 mit der Durchsetzung von Reformen in der Landwirtschaft beauftragt, die aus ökologischer und sozialer Sicht kritisiert werden.cite-ref-111[111]
‱ In Indien traf 2010 der Versuch der EinfĂŒhrung einer von Monsanto entwickelten transgenen Aubergine durch USAID auf heftigen Widerstand der Kleinbauern und des Umweltministeriums.cite-ref-112[112]

Anti-Prostitutions-Klausel bei Fördermitteln zur PrÀvention und BekÀmpfung von HIV/AIDS

Das Profil der Gesundheitsprogramme von USAID in El Salvadorcite-ref-113[113] ist wiederholt in die Kritik geraten.cite-ref-114[114] So war USAID seit 2003 bis zur Aufhebung dieser Regel durch das oberste Bundesgericht der USA im Jahr 2013 verpflichtet, Fördermittel zur PrĂ€vention und BekĂ€mpfung von HIV/AIDS nur unter einer Anti-Prostitutions-Klausel (Anti-Prostitution-Pledge) zu vergeben, welche die „Ausrottung“ der Prostitution forderte. Das trug zur Kriminalisierung, Verhaftung und Ausgrenzung von Prostituierten bei.cite-ref-115[115]

Medienmanipulation in Nicaragua zwecks OppositionsstÀrkung

In Nicaragua stellte die Behörde seit 2015 einer nach der ehemaligen PrĂ€sidentin Violeta Barrios de Chamorro benannten Stiftung rund 6 Millionen US-Dollar zur VerfĂŒgung. Das Geld wurde an Medienvertreter weitergeleitet, die in Opposition zum amtierenden Staatsoberhaupt Daniel Ortega stehen.cite-ref-116[116]

Sterilisation von Frauen in Peru

„USAID has come under criticism for its efforts and the local organizations and government it chooses to work with. For example, the ethics of the agency came under scrutiny in 1998 when reports from Peru indicated that USAID money had helped support that country®s government®s efforts to coerce or trick women into being surgically sterilized.“

–

Marian Rengel

:

Encyclopedia of Birth Control

, Phönix 2000, S. 240.

Weblinks

Commons

: United States Agency for International Development

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Homepage (englisch)
‱ Organization for Economic Cooperation and Development (englisch)
‱ The US and Foreign Aid Assistance (englisch)

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ „The very large amounts of US funding channeled through USAID enabled to launch comprehensive family planning programs around the world (for instance, the family planning program in Tunisia).“ (John F. May: World Population Policies, Their Origin, Evolution, and Impact, Dordrecht/Heidelberg/New York/London 2012, S. 86).
cite-note-22. ↑ Fact Sheet: Family Planning Program Overview | Document | U.S. Agency for International Development. 18. April 2024, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 31. Januar 2025; abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-33. ↑ Betsy Hartmann: Population control II: The population establishment today. In: International Journal of Health Services: Planning, Administration, Evaluation. Band 27, Nr. 3, 1997, ISSN 0020-7314, S. 541–557, doi:10.2190/HKGJ-1YMY-Q3JW-96LU, PMID 9285281 (nih.gov [abgerufen am 14. MĂ€rz 2025]).
cite-note-44. ↑ Betsy Hartmann: Reproductive Rights and Wrongs. The Global Politics of Population Control. Boston 1995, S. 114 ff.
cite-note-55. ↑ So z. B. durch UnterstĂŒtzung der Privatisierung der Banken in Ägypten (siehe [1]) und Bulgarien oder der staatlichen Airline in Lesotho. Allerdings hat USAID in Gegensatz zur Weltbank und zur EuropĂ€ischen Union bspw. die Privatisierung der Trinkwasserversorgung in Ungarn abgelehnt und versucht, Alternativen in öffentlicher Hand zu entwickeln. Hier wĂ€ren westeuropĂ€ische Unternehmen wie GDF Suez die Nutznießer einer Privatisierung gewesen. Das Beispiel zeigt die AbhĂ€ngigkeit der Förderstrategie von jeweiligen nationalen industriepolitischen Interessen. Siehe Bundesarbeitskammer Wien, Privatisierung des Wassersektors in Europa, Informationen zur Umweltpolitik 166, 2006, S. 33 (online (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)).
cite-note-2008petrick-66. ↑ Martin Petrick, Landwirtschaft in Moldova, Discussion Paper, Leibniz Institute of Agricultural Development in Central and Eastern Europe, 2008, online: www.ageconsearch.umn.edu (PDF; 861 kB).
cite-note-2011hickel-77. ↑ Gemma Ware: Fallacy of 'freedom': USAID and neoliberal policy in Egypt | Elections. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. MĂ€rz 2019; abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (britisches Englisch).
cite-note-88. ↑ Paul Vallas: How USAID squandered billions in Haiti and around the globe. In: The New York Post. 22. Februar 2025, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch, beispielsweise fĂŒr Haiti).
cite-note-99. ↑ http://www.usaid.gov/where-we-work/latin-american-and-caribbean Zugriff am 4. April 2014.
cite-note-1010. ↑ Ryan Villarreal: USAID Tackles Gang Violence And Crime In El Salvador. 7. MĂ€rz 2013, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1111. ↑ Afghanistan, Pakistan und Irak waren 2012 die wichtigsten EmpfĂ€ngerlĂ€nder mit ĂŒber zwei (Afghanistan) bzw. fast einer Milliarde US-Dollar.
cite-note-1212. ↑ USAID to support Black Sea Silk Road Corridor. In: arka.am. 24. Januar 2013, abgerufen am 13. Dezember 2022 (englisch).
cite-note-1313. ↑ US-Außenminister Rubio kĂŒndigt komplette Auflösung von USAID an. Abgerufen am 29. MĂ€rz 2025.
cite-note-1414. ↑ n-tv NACHRICHTEN: US-Entwicklungshilfebehörde USAID ist Geschichte. Abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-1515. ↑ www.govinfo.gov: Public Law 87-195 (PDF; 8,0 MB).
cite-note-1616. ↑ Etienne François, Hagen Schulze: Deutsche Erinnerungsorte. C.H.Beck, 2009, ISBN 978-3-406-59142-6 (google.de [abgerufen am 9. MĂ€rz 2025]).
cite-note-1717. ↑ U. S. Executive Order 10973. 7. Februar 2025, abgerufen am 8. Februar 2025 (englisch).
cite-note-1818. ↑ Ulrike Zeigermann: Französische Entwicklungszusammenarbeit und der Mythos vom gemeinsamen Wachstum, in: Benjamin Laag, Janina-Lorena Obermeyer: Europa in der Verantwortung, MĂŒnster: Waxmann Verlag 2013, ISBN 978-3-8309-3005-1, S. 73.
cite-note-1919. ↑ William Blum: Killing Hope. U.S. Military and C.I.A. Interventions since World War II. Common Courage Press, 2008, Kapitel Uruguay, ISBN 1-56751-252-6.
cite-note-2020. ↑ Gerard Colby, Charlotte Dennet: Thy Will be Done. The Conquest of The Amazon: Nelson Rockefeller and Evangelism in the Age of Oil. HarperPerennial, 1996, S. 398.
cite-note-2121. ↑ Conferences | Population. Background – Priority Objectives – Population and the SDGs. In: un.org. Vereinte Nationen – UN, abgerufen am 22. Februar 2024 (englisch, mit Videoclip).
cite-note-2222. ↑ Vgl. Marcos Cueto, Theodore M. Brown, Elizabeth Fee: The World Health Organization: A History. Cambridge University Press, Cambridge 2019, ISBN 978-1-108-72884-3, S. 150, doi:10.1093/jhmas/jraa030 (englisch).
cite-note-2323. ↑ Khaosod 20. MĂ€rz 2019: REMAINS OF US AIR CREW LOST OVER LAOS IN VIETNAM WAR IDENTIFIED... The three were on an Air America flight for the U.S. Agency for International Development, flying from Thailand to Xaignabouli Province, Laos. It went down on Dec. 27, 1971, near Syaboury, Laos. A search for the crew was unsuccessful [
].
cite-note-2424. ↑ Frederic C. Benson: Turbulence in Sam Neua Province (Laos) 1953–1970 Seite 2: On the other hand, Vang Pao’s regular and paramilitary forces relied on CIA proprietary propeller-driven aircraft to deliver supplies. While air-drops were commonplace, networks of landing zones were cleared for helicopters and rugged airstrips carved out of mountaintops for fixed-wing aircraft.
cite-note-2525. ↑ Joseph C. Celeski: Seite 62: Air America delivered supplies, equipment, and weapons to support Project Momentum, the Hmong guerrillas in the Auto Defense du Choc and Special Guerrilla Units.
cite-note-2626. ↑ Allen Gates: Air America was involved with military activity supporting the war effort, but they were noncombatants and involved with hauling war materials into staging areas and battle zones, new soldiers in and wounded out.
cite-note-2727. ↑ Frederic C. Benson: Turbulence in Sam Neua Province (Laos) 1953–1970 Seite 2: From 1962 onward, in coordination with the RLG and CIA the US Agency for International Development’s (USAID) Refugee Relief and Resettlement played an important role in providing wide-ranging assistance to the resistance program in northeastern Laos. In January 1970, together with civilians the last four paramilitary companies in Sam Neua Province were shuttled to secure locations south of the Plain of Jars.
cite-note-2828. ↑ James Wharton: Air America: When The CIA Secretly Bought An Airline. 18. August 2021, abgerufen am 9. April 2025 (englisch).
cite-note-2929. ↑ Winand von Petersdorff-Campen: Elon Musk gibt Trumps umstrittenen Vollstrecker. In: FAZ. 7. Februar 2025, abgerufen am 7. Februar 2025.
cite-note-3030. ↑ Sara Cook, Jennifer Jacobs: USAID to be merged into State Department, 3 U.S. officials say - CBS News. 3. Februar 2025, abgerufen am 4. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1-3131. ↑ Sean Seddon: What is USAID and why does Donald Trump want to end it? 5. Februar 2025, abgerufen am 7. Februar 2025 (britisches Englisch).
cite-note-3232. ↑ Von 10.000 USAID-Mitarbeitern behalten 300 den Job. ntv, 7. Februar 2025, abgerufen am 7. Februar 2025.
cite-note-3333. ↑ Meiste USAID-BeschĂ€ftigte werden entlassen oder beurlaubt. In: ORF news. 25. Februar 2015, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025.
cite-note-3434. ↑ Melody Schreiber: Rubio announces that 83 % of USAID contracts will be canceled. In: NPR. 10. MĂ€rz 2025 (npr.org [abgerufen am 14. MĂ€rz 2025]).
cite-note-3535. ↑ Kahlschlag der Regierung Trump: Renommierte US-UniversitĂ€t Johns Hopkins muss mehr als 2000 Mitarbeiter entlassen. In: Der Spiegel. 14. MĂ€rz 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 14. MĂ€rz 2025]).
cite-note-3636. ↑ Simon Sales Prado, Reuters, dpa, AFP: US-Entwicklungsbehörde: Zerschlagung von USAID war laut Richter wohl verfassungswidrig. In: Die Zeit. 18. MĂ€rz 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 19. MĂ€rz 2025]).
cite-note-3737. ↑ n-tv NACHRICHTEN: USAID-Kahlschlag könnte Millionen Menschen das Leben kosten. Abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-3838. ↑ US-Entwicklungshilfebehörde USAID stellt offiziell ihre Arbeit ein. Abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-3939. ↑ Daniella Medeiros Cavalcanti, Lucas de Oliveira Ferreira de Sales, Andrea Ferreira da Silva, Elisa Landin Basterra, Daiana Pena, Caterina Monti, Gonzalo Barreix, Natanael J Silva, Paula Vaz, Francisco Saute, Gonzalo Fanjul, Quique Bassat, Denise Naniche, James Macinko, Davide Rasella: Evaluating the impact of two decades of USAID interventions and projecting the effects of defunding on mortality up to 2030: a retrospective impact evaluation and forecasting analysis. In: The Lancet. Band 406, Nr. 10500, Juli 2025, S. 283–294, doi:10.1016/S0140-6736(25)01186-9 (elsevier.com [abgerufen am 18. Juli 2025]).
cite-note-4040. ↑ Drastische KĂŒrzungen bei USAID: Globale Entwicklungshilfe schwer bedroht. In: Deutschlandfunk. 15. Juli 2025, abgerufen am 18. Juli 2025: „Forscher rechnen insgesamt mit verheerenden Auswirkungen. In einer Studie, die kĂŒrzlich in der Fachzeitschrift „Lancet“ veröffentlicht wurde, kommen sie zu dem Schluss, dass die Auflösung von USAID bis 2030 mehr als 14 Millionen Menschen das Leben kosten wird, darunter 4,5 Millionen Kinder.“
cite-note-spiegel090325-4141. ↑ Der Kahlschlag bei USAID trifft die Ukraine ganz besonders. In: Der Spiegel. 6. MĂ€rz 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. MĂ€rz 2025]).
cite-note-4242. ↑ USAID Congressional Budget Justification | Budget and Spending | U.S. Agency for International Development. 28. MĂ€rz 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. November 2022; abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-4343. ↑ ADS Chapter 155 Privileges, Immunities, and Tax Exemptions. (PDF) USAID, 2004, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Juni 2022; abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-4444. ↑ A Brief History of U.S. Diplomacy. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 29. Juli 2019; abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-4545. ↑ Agency Financial Report Fiscal Year 2016. (PDF; 9,6 MB) USAID, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. September 2018; abgerufen am 5. April 2024 (englisch).
cite-note-4646. ↑ Robbie Gramer, Colum Lynch: Trump’s Plan to Slash Foreign Aid Puts Humanitarian Programs in Jeopardy. In: Foreign Policy. 16. August 2019, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-4747. ↑ Trump setzt Entlassungen bei USAID durch. In: Der Spiegel. 24. Februar 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. MĂ€rz 2025]).
cite-note-4848. ↑ Joseph Pisani, Betsy McKay, Joseph De Avila: What to Know About USAID, the Agency Elon Musk Wants Dead. In: WSJ.com (The Wall Street Journal). 6. Februar 2025, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-4949. ↑ Paul Kevenhörster: Das Millennium-Projekt. In: APuZ. BPB, 30. MĂ€rz 2006, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-5050. ↑ Anmerkung: nach dem Zerfall der Sowjetunion konnte die USAID andere Ziele anstreben als zuvor wĂ€hrend des fast 50 Jahre wĂ€hrenden Kalten Krieges.
cite-note-5151. ↑ Foreign Service Officer FAQ (Memento vom 9. Februar 2019 im Internet Archive)
cite-note-5252. ↑ Der Überblick - Zeitschrift fĂŒr ökumenische Begegnung und Internationale Zusammenarbeit | Heftartikel. Abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-5353. ↑ Kennzeichnend ist die Verpflichtung zum Kauf amerikanischer Kondome im Zusammenhang mit der AIDS-Hilfe fĂŒr Afrika durch USAID; siehe Schriftliche Anfrage E-3099/02 von Alexandros Alavanos (GUE/NGL) an die Kommission. Aids-Tote in den armen LĂ€ndern und Verpflichtung zum Kauf amerikanischer PrĂ€servative nach dem Willen von Bush, darin auch die Antwort der EU-Kommission.
cite-note-5454. ↑ Registrierung von World Vision Inc. als Private Voluntary Organization bei USAID (Memento vom 27. Mai 2010 im Internet Archive). Abgerufen am 5. April 2024.
cite-note-5555. ↑ So etwa das National Albanian American Council (NAAC); Diaspora giving back. (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive). In: Work with USAID â€ș Partnership Opportunities â€ș Diaspora. 27. Juni 2014. Auf USAID.gov (englisch), abgerufen am 5. Dezember 2022.
cite-note-fewsnet-5656. ↑ Website von FEWS NET (Memento vom 19. Oktober 2011 im Internet Archive), 2011. Abgerufen am 5. April 2024.
cite-note-5757. ↑ USAID: EPT–2.
cite-note-5858. ↑ „The GOP letter stated that USAID’s global PREDICT, a project of USAID’s Emerging Pandemic Threats Program, provided $1.1 million to EcoHealth between 2009 to 2019, with money used for a sub-agreement with the Wuhan lab. They also noted USAID provided another $2.5 million in funding to EcoHealth between 2011 and 2021.“ (Washington Examiner, Jerry Dunleavy, 8. Februar 2022: USAID won't give details on $4.67 million grant to Wuhan lab collaborator EcoHealth Alliance).
cite-note-5959. ↑ Global Virome Project – Bellagio Initiative on the Global Virome Project. (PDF; 644 kB) In: static1.squarespace.com. 2016, abgerufen am 5. April 2024 (englisch).
cite-note-6060. ↑ P. Daszak u. a.: The global virome project. In: International Journal of Infectious Diseases. Band 53, 1. Dezember 2016, ISSN 1201-9712, S. 36, doi:10.1016/j.ijid.2016.11.097 (ijidonline.com [abgerufen am 10. MĂ€rz 2025]).
cite-note-6161. ↑ ANALYTICS TO MINIMIZE PANDEMIC RISK. In: Insights - predict project. USAID, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-6262. ↑ Deborah Kochevar: USAID – STOP Spillover Year 1 Annual Report. (PDF; 2,8 MB) 1 October 2020 – 30 September 2021. In: stopspillover.org. 29. Dezember 2021, abgerufen am 5. April 2024 (englisch).
cite-note-6363. ↑ USAID Announces New $125 Million Project To Detect Unknown Viruses With Pandemic Potential | Press Release | U.S. Agency for International Development. 5. Oktober 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Dezember 2022; abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-6464. ↑ EcoHealth Alliance, Press Release, November 21, 2014: USAID Announces Second Phase of Predict Project with Global Partners.
cite-note-6565. ↑ UC Davis, Andy Fell (2018): Preventing the Next Pandemic (archivierte Website).
cite-note-6666. ↑ Global Virome Project: Leadership.
cite-note-6767. ↑ The Intercept, Sharon Lerner, 28. Dezember 2021: The Virus Hunters.
cite-note-6868. ↑ Vgl. Peter Daszak, Dennis Caroll et al., 2016: The global virome project.
cite-note-6969. ↑ Vgl. Peter Daszak et al. (2000): Emerging Infectious Diseases of Wildlife, Threats to Biodiversity and Human Health.
cite-note-7070. ↑ EcoHealth Alliance, 30. Oktober 2013: New Sars-like Coronavirus Discovered in Chinese Horseshoe Bats.
cite-note-7171. ↑ National Institutes of Health (2013): Chinese bats likely source of SARS-CoV, researchers report.
cite-note-7272. ↑ Vineet D. Menachery u. a.: Correction: Corrigendum: A SARS-like cluster of circulating bat coronaviruses shows potential for human emergence. In: Nature Medicine. Band 22, Nr. 4, April 2016, ISSN 1546-170X, S. 446–446, doi:10.1038/nm0416-446d.
cite-note-7373. ↑ David Willman: The US quietly terminates a controversial $125m wildlife virus hunting programme amid safety fears. In: BMJ. Band 382, 7. September 2023, ISSN 1756-1833, S. p2002, doi:10.1136/bmj.p2002, PMID 37678902 (bmj.com [abgerufen am 9. MĂ€rz 2025]).
cite-note-7474. ↑ THE FUTURE IS NOW — Global Virome Project. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Dezember 2024; abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-7575. ↑ Peter Illetschko: Das nĂ€chste Virus kommt bestimmt. In: Der Standard. 16. Januar 2021, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-7676. ↑ HRH2030 Program | One Health: Implementing the Global Health Security Agenda (GHSA). Abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-welt-109355453-7777. ↑ dapd: Russland wirft USAID Einmischung in Wahlen vor. In: welt.de. 20. September 2012, abgerufen am 7. Oktober 2018.
cite-note-7878. ↑ Interview von Uwe KrĂŒger mit MĂĄria Huber: Demokratisierung ist eher ein Kollateralnutzen, Telepolis, 31. Juli 2014 online.
cite-note-7979. ↑ Foreign technocrats given Ukrainian citizenship beofre cabinet vote. Reuters, 2. Dezember 2014 [uk.mobile.reuters.com/email/Article/topNews/idUKKCN0JG1ER20141202 Reuters].
cite-note-8080. ↑ Michael McFaul: 'Meddling' In Ukraine, 21. Dezember 2004, online: washingtonpost.com.
cite-note-8181. ↑ U.S. Aid To Ukraine Flows Though Opaque Groups. In: Huffpost. 7. MĂ€rz 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-menzer-8282. ↑ Jan Menzer (Hrsg.): Deutschland und seine östlichen Nachbarn: Eine Studie zur Gestaltung einer „vorausschauenden Außenpolitik“, Verlag Barbara Budrich, 2020, ISBN 978-3-86388-400-0, S. 47.
cite-note-8383. ↑ Democracy, Human Rights and Governance | U.S. Agency for International Development. web:archive.org, 1. Februar 2015, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-8484. ↑ Bernhard Clasen: Arbeitgebergesetz in der Ukraine: Neoliberale Politik mitten im Krieg. In: Die Tageszeitung: taz. 21. Juli 2022, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 10. MĂ€rz 2025]).
cite-note-8585. ↑ Georgia—USAID Economic Security Program · DAI: International Development. Abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-8686. ↑ Hospitals in Thai refugee camps shut as US suspends aid. 29. Januar 2025, abgerufen am 9. April 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-8787. ↑ Reva SatheReva Sathe is a correspondent intern at the Organization for World Peace She is an International Relations, Economics double major at the University of Delaware She is interested in human rights, postcolonialism, Sustainable Economic Development: USAID Freeze Hurts Myanmar Refugees In Thailand. In: The Organization for World Peace. 6. Februar 2025, abgerufen am 9. April 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-8888. ↑ The Border Consortium Annual Report. (PDF; 16 MB).
cite-note-8989. ↑ Two years since Myanmar's coup: it is time for USAID to meet its localisation commitments. Abgerufen am 9. April 2025 (britisches Englisch).
cite-note-9090. ↑ White House order halts Myanmar refugee resettlement deal with Thailand. 8. Februar 2025, abgerufen am 9. April 2025 (englisch).
cite-note-9191. ↑ Migrant Working Group: Nach Angaben der Hilfsorganisation verfĂŒgten 2023 1.881.575 FlĂŒchtlinge aus Myanmar ĂŒber eine Arbeitserlaubnis in Thailand. (PDF; 287 kB).
cite-note-9292. ↑ Automated Forex Trading Software | Online Stock Analysis | Your financial independence - Traders Community in Kyrgyzstan. Abgerufen am 10. MĂ€rz 2025.
cite-note-9393. ↑ In Kasachstan verdoppelte sich fast die Zahl der privaten Fernsehprogramme mit Hilfe der USAID-UnterstĂŒtzung, siehe http://www.usaid.gov/kazakhstan/democracy-human-rights-and-governance, Abruf am 16. April 2014.
cite-note-9494. ↑ Tobias KĂ€ufer: USAid: Kuba wirft amerikanische Aids-Helfer aus dem Land. In: WELT. 5. August 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025.
cite-note-9595. ↑ Z. B. Carana, die weitgehend von USAID finanziert wird; siehe carana.com.
cite-note-9696. ↑ CADAL | Derechos Humanos y Solidaridad Democrática Internacional. Abgerufen am 13. Dezember 2022.
cite-note-9797. ↑ Gobierno: Usaid no informĂł del manejo de cooperaciĂłn y tiene como dependientes a exfuncionarios de la CIA y la DEA - La RazĂłn. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 9. MĂ€rz 2016; abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (spanisch).
cite-note-9898. ↑ Zeit Online: EnthĂŒllung: USA wollten mit eigenem Twitter auf Kuba Unruhen schĂŒren. In: Die Zeit. 3. April 2014, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 10. MĂ€rz 2025]).
cite-note-9999. ↑ Jonathan Fischer: Ausgerechnet Amerika. Wie man eine Jugendrevolte erledigt: Die kubanische Hip-Hop-Szene lebte von der Kritik am greisen Castro-Regime. Dann wurde sie von US-Behörden unterwandert. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 16. Februar 2016, S. 9.
cite-note-100100. ↑ Bolivia Expels USAID | World | RIA Novosti. web:archive.org, 27. Mai 2013, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-101101. ↑ Central America and Mexico Gangs Assessment, USAID, Washington, DC 2006, online: usaid.gov (Memento vom 28. MĂ€rz 2024 im Internet Archive; PDF; 1,5 MB)
cite-note-102102. ↑ offnews.info (PDF; 381 kB), S. 8 und fas.org (PDF; 950 kB) S. 19 f.
cite-note-103103. ↑ USAID: Country Overview – El Salvador. (Memento vom 31. Dezember 2023 im Internet Archive)
cite-note-104104. ↑ Ryan Villarreal: USAID Tackles Gang Violence And Crime In El Salvador. 7. MĂ€rz 2013, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (amerikanisches Englisch).
cite-note-105105. ↑ Janette Habel: Kommando des SĂŒdens. In: Le Monde diplomatique. 14. Dezember 2007, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025.
cite-note-106106. ↑ Twitterplattform „ZunZuneo“: USA griffen kubanische Regierung an. In: Die Tageszeitung: taz. 3. April 2014, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 10. MĂ€rz 2025]).
cite-note-107107. ↑ Kuba: USA wollten Castro-Regime mit Twitter-Klon destabilisieren. In: Spiegel Online. 3. April 2014 (spiegel.de [abgerufen am 24. MĂ€rz 2018]).
cite-note-108108. ↑ Matt Taibbi: Feature Story: USAID: Jerks, Perks, and Propaganda. In: The exiled. 22. Mai 1997, abgerufen am 10. MĂ€rz 2025 (englisch).
cite-note-109109. ↑ So z. B. in Nepal, wo einheimische SaatgutzĂŒchtungen durch Produkte von Monsanto verdrĂ€ngt werden sollen; siehe Analysis: Nepal’s Monsanto debate spotlights seed sovereignty. (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)
cite-note-110110. ↑ Redaktion: Gentechnik hilft nicht gegen Hunger. In: ND-aktuell. 9. April 2013, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-111111. ↑ USA im Irak: Patente statt Bomben. www.umweltinstitut.org, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. MĂ€rz 2014; abgerufen am 9. MĂ€rz 2025.
cite-note-112112. ↑ K. S. Jayaraman: India's transgenic aubergine in a stew. In: Nature. 10. Februar 2010, ISSN 1476-4687, doi:10.1038/news.2010.65 (nature.com [abgerufen am 9. MĂ€rz 2025]).
cite-note-113113. ↑ Laurel Cobb u. a.: Portfolio Review of USAID/El Salvador Health Office. (PDF; 3,0 MB) In: usaid.gov. USAID, 20. Dezember 2002, abgerufen am 5. April 2024 (englisch).
cite-note-114114. ↑ Luis A. Aviles, Epidemiology as discourse: The politics of development institutions in the epidemiological profile of El Salvador. Journal of Epidemiology and Community Health (JECH) 55(3): 164–171, 2001.
cite-note-115115. ↑ USA – Oberster Gerichtshof: Der Staat darf Organisationen nicht Prostitutionspolitik vorschreiben. In: menschenhandel heute. 20. Juni 2013, abgerufen am 9. MĂ€rz 2025 (deutsch).
cite-note-116116. ↑ Volker Hermsdorf: USA gegen Ortega. In junge Welt vom 11. Juni 2021, S. 6 (online auf jungewelt.de).